Pflegebedürftigkeit

Die gemeinnützige Wohlfahrtspflege kämpft mit Widersprüchen

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 13. November 2019 um 15:25 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Boomende Tätigkeitsfelder, weniger Mitglieder: Die AWO entwickelt sich 100 Jahre nach ihrer Gründung wie viele andere Wohlfahrtsverbände widersprüchlich. Wie behauptet sie sich auf dem Markt?

Die Branche der sozialen Dienstleistungen boomt. Kaum ein anderer Bereich der deutschen Wirtschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten so zugelegt wie die gemeinnützige Wohlfahrtspflege. Mittendrin die Arbeiterwohlfahrt, kurz AWO: Sie feiert in diesen Wochen ihre Gründung vor 100 Jahren, und in nahezu jedem Rückblick in den Festreden ist das sprunghafte Wachstum Thema.

Vier Mal so viele Mitarbeiter wie vor 26 Jahren
1993 beschäftigte die AWO in ihren Heimen, Kitas, Beratungsstellen oder Kliniken bundesweit 60.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, heute sind es rund 230.000, also fast viermal mehr. Und gäbe es den Mangel an Fachkräften in der Pflege nicht, würde die Entwicklung so voranschreiten – in einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter und immer öfter pflegebedürftig werden.
100 Jahre AWO Freiburg
Ausstellung vom 13. bis 29 November in der Meckelhalle der Sparkasse Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr).
Die Zahl der Mitglieder dagegen in den Orts-, Kreis- und Bezirksverbänden, die die Basis all ...

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