Unvergessene Freiburger

Die Holzfirma Himmelsbach scheiterte, als das sowjetische Standbein wegbrach

Ingrid Kühbacher

Von Ingrid Kühbacher

Fr, 14. Mai 2004 um 00:00 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Im Ersten Weltkrieg wurde ihr Firmensitz zerstört, elf Mitarbeiter starben. Zum 75. Jubiläum im Jahr 1921 war das Unternehmen wieder auf Kurs. Wenige Jahre später brach das Holzimperium zusammen.

Im Jahr 1921 stiftete die Familie Himmelsbach, deren Holzindustrieunternehmen im 19. und frühen 20. Jahrhundert weit über Deutschland hinaus Bedeutung erlangt hatte, für das Freiburger Münster ein Fenster. Professor Fritz Geiges gestaltete im zweiten Ostjoch des südlichen Seitenschiffes in Grisaillemalerei, in Erinnerung an den Firmengründer Josef Himmelsbach, Szenen aus der Josephslegende, außerdem das Wappen und den Stammbaum der Familie über drei Generationen.

Die außergewöhnliche Persönlichkeit des 1816 auf dem Hagseppenhof in der Gemeinde Geroldseck geborenen Josef Himmelsbach schildert der Schriftsteller Heinrich Hansjakob in seinem Buch "Dürre Blätter": "Er hat nur notdürftig schreiben und lesen aber sehr ...

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