Genehmigung für Maisbeizmittel steht noch aus

Die Maisbauern in der Ortenau sind frustriert

Katharina Meyer

Von Katharina Meyer

Fr, 06. Februar 2009 um 17:14 Uhr

Kappel-Grafenhausen

Was wird im kommenden Frühjahr im Maisanbau noch erlaubt sein, was nicht? Seit Monaten warten die Landwirte in der Region auf eine klare Entscheidung der Genehmigungsbehörde. Die Zeit für das entsprechende Bearbeiten des Saatgutes läuft davon, Ärger und Verunsicherung wachsen.

Knapp 100 Bauern nutzten am Donnerstagabend in Grafenhausen die Gelegenheit, sich über die Konsequenzen des Maiswurzelbohrerbefalls für den Ackerbau zu informieren – und ihrem Frust Luft zu machen.

Der Maiswurzelbohrer ist da. "Und er wird uns weiterbegleiten in Deutschland; wir werden ihn nicht mehr loskriegen", sagt Referent Michael Glas vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg, der bei der Veranstaltung als "Baden-Württembergs oberster Pflanzenschützer" vorgestellt wurde. 2007 wurden erstmals in der Region bei Hugsweier mehrere Exemplare gefunden, 2008 weitere bei der Raststätte Mahlberg, die im Jahr zuvor wohl beim Spritzen nicht erwischt worden waren.

Das Auftreten des ...

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