BZ-Interview

"Die Menschen in Afrika sind selbstbewusst"

André Bochow und Tobias Heimbach

Von André Bochow & Tobias Heimbach

Sa, 29. April 2023

Deutschland

Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) will trotz Rückschlägen das deutsche Engagement in der Sahel-Zone verstärken. Sie warnt davor, dass die Hilfe für die Ukraine auf Kosten des globalen Südens geht.

BZ: Frau Schulze, aus dem Sudan sind jetzt die meisten Deutschen und auch Bürger anderer westlicher Staaten evakuiert worden. Heißt das, wir überlassen den Sudan sich selbst?
Schulze: Nein, auf gar keinen Fall. Ich bin froh, dass die Evakuierungen so gut geklappt haben. Wir müssen aber die Menschen im Sudan weiter unterstützen. Die haben 2019 deutlich gemacht, dass sie eine demokratische Zukunft für ihr Land sehen. Die Militärs zerstören die Hoffnungen auf Demokratie und auf ein besseres Leben.
BZ: Springen jetzt nicht Russland und China in die Lücke, die wir hinterlassen?
Schulze: Wir dürfen eben keine Lücke hinterlassen. Es besteht zurzeit Gefahr für Leib und Leben der Helfer. Deswegen mussten wir unsere Arbeit weitgehend aussetzen. Das heißt aber nicht, dass wir uns zurückziehen. Wie in anderen Konfliktsituationen auch können wir unsere Arbeitsweise anpassen.
BZ: Und was ...

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