Die Türme haben ausgedient

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Do, 03. Juli 2008

Baselland

Die hölzernen Bohrtürme, Wahrzeichen der Rheinsaline in Schweizerhalle, sind umgezogen und bleiben als Zeitzeugen erhalten

SCHWEIZERHALLE Ringsherum wird gebaut, die Erschließungsstraßen sind fast fertig, mehrere Speditionen wollen sich in Schweizerhalle ansiedeln. Die ersten modernen Industriebauten entstehen bereits und sind so groß, dass die zwei Bohrtürme aus dunklem Holz trotz ihrer 20 Meter Höhe kaum noch auffallen. Sie sind Relikte aus einer Zeit, als hier in Nähe des Rheins aus mehr als 150 Metern Tiefe Salz gewonnen wurde. Aber jetzt sollen die Wahrzeichen der Rheinsalinen weg: Die Holztürme ziehen um.

Auf dem älteren steht ganz oben ein Handwerker, angeseilt wie ein Kletterer im Gebirge, und dirigiert die Halteseile, die ein Kran ins Inneres des Turmes versenkt. Unten auf der Straße beobachtet Vorarbeiter Heinz Weiss alles sehr genau. Denn einfach ist es nicht, komplette Türme zu verladen. Rund elf Tonnen Gewicht muss der Kran tragen können, um dieses Denkmal auf den Tieflader zu hieven. Der alte Turm allein, im Jahr 1925 über dem Bohrloch Nummer 19 errichtet, würde weniger wiegen. Doch weil das alte Gebäude aus drei Teilen besteht, ...

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