Doppelkonzert am Sonntag

Juliana Eiland-Jung

Von Juliana Eiland-Jung

Mi, 15. September 2021

Offenburg

Jugendsinfonieorchester.

(ej). Seit Juni kann das Jugendsinfonieorchester Offenburg wieder proben, aber noch lange ist nicht alles so wie vor der Pandemie. Dennoch: Den drei jungen Solisten, ihrem Orchesterleiter Rolf Schilli und Musikschulleiter Peter Stöhr steht die Vorfreude auf das Konzert am 19. September in der Oberrheinhalle beim Pressegespräch ins Gesicht geschrieben.

"Ich bin froh, dass wir das machen können", sagt die 17-jährige Fiona Dorn, die Carl Reineckes "Ballade für Flöte und Orchester" spielen wird. "Die Normalität tut gut", finden auch der Geiger Tobias Thoma (15 Jahre alt), der Beethovens Romanze für Violine und Orchester einstudiert hat, und Cellistin Rebecca May, die mit dem ersten Satz von Haydns Konzert Nr. 1 C-Dur auf der Bühne der Oberrheinhalle stehen wird. Doch so ganz normal ist das alles noch lange nicht. Rolf Schilli berichtet, dass er die Probenpläne für das Orchester sechs bis siebenmal geändert hatte, und am Ende alle Mühen umsonst gewesen waren. Dass statt der ursprünglich geplanten Aufführung von Dvoraks neunter Sinfonie nun vier Solo-Werke – beziehungsweise einzelne Sätze daraus – aufgeführt werden, ist der eingeschränkten Vorbereitungszeit geschuldet.

Statt der üblichen Orchesterreise mit einwöchiger Probenphase in Pietra Ligure gab es vor den Sommerferien intensive Proben in Offenburg, für die die Messe GmbH einen Saal zur Verfügung gestellt hat, weil mit den 74 Musikerinnen und Musikern im Orchestersaal der Musikschule die geforderten Abstände nicht eingehalten werden konnten.

Neben den klassischen Werken steht – "damit die Blechbläser und die Schlagzeuger auch was zu tun haben" (Schilli) – John Williams spektakuläre Filmmusik zu "Jurassic Park" auf dem insgesamt einstündigen Programm. Der Eintritt zu den identischen Konzerten ist frei. Plätze müssen reserviert werden. Dass das Konzert stattfindet, ist sicher.

Sinfoniekonzert des Jugendsinfonieorchesters Offenburg. Sonntag, 19. September, 18 und 20 Uhr. Eintritt frei. Kartenreservierung beim i-Punkt im Kulturforum.