Ausgleich für Eingriff in Natur

Julius Steckmeister

Von Julius Steckmeister

Di, 14. November 2017

Ebringen

Rat Ebringen stimmt für naturschutzrechtliches Ökokonto.

EBRINGEN. Vom Wirtschaftswald zum Urwald sollen knapp zehn Prozent des gut 400 Hektar großen Gemeindewaldes werden. Diesem Vorschlag von Revierförster Jürgen Bucher hatte der Rat bereits 2012 zugestimmt. In der jüngsten Sitzung einigte sich das Gremium nun, diesen Urwald in ein sogenanntes naturschutzrechtliches Ökokonto einbuchen zu lassen. Hier gibt es für die Punkte nicht nur Zinsen, sondern diese können auch gehandelt werden.

Was es mit dem Biowertverfahren auf sich hat, erläuterte Daniela Feurer vom von der Gemeinde mit der Planung des Ökokontos betrauten Büro Fischer. Der Gesetzgeber verlange eine Kompensation für alle baulichen Eingriffe in die Natur – ob Schienenstrang oder Wohngebiet. Um diesen naturschutzrechtlichen Ausgleich auch messbar zu machen, sei ein Bewertungssystem nach Punkten entwickelt worden. Diese Punkte wiederum könnten bereits im Vorfeld möglicher Bauvorhaben auf einem Ökokonto angespart werden, führte Feurer aus. Zwei Typen von Ökokonten werden unterschieden: das ...

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