Flüchtlinge in Südbaden (7)

Ein syrischer Ingenieur auf Job-Suche in Deutschland

Matthias Maier

Von Matthias Maier

Sa, 15. August 2015

Wirtschaft

In Syrien war der Agraringenieur Nabil Mohammed Laborchef. Nach seiner Flucht vor dem Bürgerkrieg sucht er in Deutschland einen Job - doch das ist nicht einfach.

Arbeitskittel – das Wort steht in Nabil Mohammeds (40) Notizbuch, und rechts daneben die Übersetzung in arabischen Schriftzeichen. In seinem rot-schwarzen Büchlein hält der Flüchtling aus Syrien neue Begriffe fest, die ihm im Labor des Instituts für Bodenkunde der Universität Freiburg begegnen. Seit vier Wochen macht der vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat geflohene Agraringenieur hier ein Praktikum. "Ich muss lernen", sagt er. "Die Sprache ist sehr wichtig." Er weiß, dass es ohne Deutschkenntnisse für ihn nahezu unmöglich ist, hierzulande einen festen Job zu finden. Den will er unbedingt. "Was meine Kinder brauchen, das will ich ihnen geben können", sagt er.

Die Sprache ist für Mohammed nicht das einzige Hindernis auf dem Weg zu einem festen Job. Alle seine Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse sind auf Arabisch verfasst. Sie müssen ...

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