Einsatz in der Narrenschau

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 17. September 2021

Kenzingen

Trotz Corona-Zwangspause tat sich im Kenzinger Narrenmuseum seit 2019 einiges.

(BZ). Großputz in der Oberrheinischen Narrenschau in Kenzingen: Vertreter der 59 Zünfte nutzten die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Narrenschau am Samstag dazu, zuvor ihre Ausstellungsbereiche umzugestalten und zu reinigen.

Im Hockstüble sowie in drei Pavillons auf dem Vorplatz des Museums gab es den ganzen Morgen Gelegenheit zum geselligen Zusammenkommen, natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Coronaauflagen. Der Vorstand des Fördervereins zeigte sich begeistert über den Einsatz.

Am Nachmittag fanden die Jahreshauptversammlungen für die Jahre 2019 und 2020 statt. Sie begannen mit einer erfreulichen Nachricht: Die Zahl der Mitglieder ist trotz der Pandemie stabil bei rund 355. Thema war auch die Zukunftsausrichtung des Museums. Eine Maßnahme sind Bildschirmpräsentationen, welche in die Ausstellung integriert wurden. Sie bieten im ganzen Haus die Möglichkeit, Informationen oder auch Videomaterial des Narrentreibens, Traditionen und Besonderheiten der einzelnen Zünfte zu zeigen. Des Weiteren wurde das Soundsystem des Hexenraums auf den neuen Stand der Technik gebracht.

Das Jahr 2020 war geprägt von Corona und zahlreiche Absagen gebuchter Veranstaltungen im Museum und im Hockstüble. Das Museum war von März bis Ende August 2020 und von November 2020 bis Ende Juli 2021 geschlossen. Erweitert wurde die Kinderecke, in der sich Kinder mit Fasnachtsutensilien vertraut machen können. Außerdem ist die Anzahl an Kinderhäs in der kompletten Ausstellung deutlich gestiegen. In drei Vogteien wurden einzelne Bereiche komplett neu umgestaltet. Einen großen Anteil hieran hat die Spende des Verbandes von 20 beweglichen Schaufensterpuppen, diese einen Wert von zirka 10 000 Euro haben.

Im laufenden Jahr soll die Neugestaltung der Außenwand gegenüber dem Museum in Angriff genommen werden. Aktuell wird noch nach einer neuen Lösung gesucht, da die alten Schnitzereien stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind und entfernt werden mussten.

Bürgermeister Matthias Guderjan betonte ebenso wie Narrenmeister Klaus Peter Klein die gute Zusammenarbeit zwischen Förderverein, Verband und Stadt und dankte für den unermüdlichen Einsatz des Fördervereins um die Vorsitzende Gudrun Reiner. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.