EINSER-ABITURIENTEN: "Die Klasse und die Lehrer werde ich vermissen"

aufgezeichnet von Lena Marie Jörger

Von aufgezeichnet von Lena Marie Jörger

Sa, 27. Juli 2019

Ringsheim

BZ-SERIE:Leonie Schnurr aus Ringsheim.

RINGSHEIM/LAHR. Auf Klassenarbeiten lernen, mit den Mitschülern die Freistunden verbringen, auf die nächsten Ferien hinfiebern – all das hat ein Ende: Das Abitur ist geschafft. Die Badische Zeitung hat die Einser-Abiturienten der Lahrer Gymnasien gefragt, wie sie ihre Schulzeit sehen, was sie jetzt vor haben und was sie über aktuelle Themen denken. Heute: Leonie Schnurr aus Ringsheim, Maria-Furtwängler-Gymnasium Lahr, Notendurchschnitt: 1,6.

» Lernen fällt mir ... relativ leicht. Ich habe eine gute Methode gefunden: Ich schreibe mir immer Lernzettel. So kann ich mir den Stoff gut merken.
Ich habe so gute Noten, … weil mich meine Familie und Freunden in Zeiten, in denen ich mehr lernen musste, unterstützen. Außerdem tausche ich mich mit Klassenkameraden aus.
» Meine Schule ist … ziemlich heimelig und wohnlich eingerichtet, sodass es einem wie ein zweites Zuhause vorkommt und nicht wie eine Schule.
Außerhalb der Schule … kümmere ich mich um unsere Haustiere und gehe oft mit meiner Familie geocachen.
» Meine Freunde sagen über mich, … dass ich sehr freundlich bin und dass man mir alles anvertrauen kann.
Lehrer sind … bei uns an der Schule auf einer Ebene mit den Schülern und versuchen, es einem so angenehm wie möglich zu machen.
» Meine Lieblingsfächer … sind Gesundheit, Biologie und Mathe.
Meine schwerste Klassenarbeit war … fast jede Arbeit im Fach Geschichte, weil man dafür so viele Fakten lernen musste.
» Abschreiben finde ich … in Ordnung, wenn beide sich einig sind, dass es okay ist. Ansonsten ist es unfair.
Das Erste, was ich jetzt machen werde, … Urlaub in Frankreich. Danach will ich Medizintechnik in Offenburg studieren.
» An der Schule werde ich vermissen … die Klasse und die Lehrer.
Mein Traumberuf ist … ein Beruf, in dem man selbst etwas herstellen kann.
In 20 Jahren bin ich … vielleicht Mutter von zwei bis drei Kindern und stehe fest im Berufsleben.

In drei Worten:

Brexit? Schädlich für Europa
Frauenfußball? Interessiert mich nicht
Fridays for Future? Wichtig für Umwelt
Ferien? Gut zur Erholung
Europa? Sichert den Frieden
Noten? Nicht das Wichtigste
Hausmeister? Ohne sie Unordnung
Wecker? Lebenswichtig für mich