Bierkeller und Eisweiher

Georg Voß

Von Georg Voß

Mi, 28. Mai 2014

Emmendingen

Eine kleine Emmendinger Brauereigeschichte zeigt überraschendes Leben in der Unterwelt.

EMMENDINGEN. "Auf den Keller gehen" ist eine Redewendung aus dem Fränkischen und beinahe wäre es in Emmendingen möglich gewesen, auf einen solchen zu gehen. Brauer Christian Hodel wollte 1908 eine Restauration im Jugendstil am Ende der Wöpplingsbergerstraße bauen. Dessen Baugesuch wurde aber von der damaligen Stadtverwaltung abgelehnt. Heute wäre es sicher ein beliebter Ausflugsort.

Statt eines Schankbetriebs auf Kiesboden unter Kastanienbäumen steht dort ein Privathaus. Doch darunter verbirgt sich ein einmaliger Einblick in die Geschichte Emmendingens und seiner Unterwelt. Ein etwa 400 Quadratmeter großer Bierkeller, verteilt auf sieben Räume, ist dort, jetzt im Privatbesitz und für die Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich.

29 interessierte Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr und folgten den fachkundigen Erläuterungen von Herbert Burkhardt und Bernd Kellner von der Hachberg-Bibliothek, die in Zusammenarbeit mit dem Breisgauer Geschichtsverein und der ...

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