Mit Grips in die Perspektivplanung

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Fr, 02. Dezember 2016

Emmendingen

Gemeinderat akzeptiert das Konzept, nach dem die Bürger Vorgaben für die anstehende Flächennutzungsplanung machen sollen.

EMMENDINGEN. Welches Wachstum strebt Emmendingen an? Was wird an Wohnraum gebraucht, wie wirkt sich das auf den Verkehr aus? Und welche Flächen kommen überhaupt für eine Bebauung in Frage? Mit solchen Fragen soll sich die Perspektivwerkstatt befassen, zu der die Stadtverwaltung die Bürger vor der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes einlädt. Ute Kinn, Diplombiologin und Regionalplanerin aus Ettlingen, stellte ihr Konzept im Gemeinderat vor und erntete überwiegend Zustimmung ( fünf Enthaltungen).

Worum geht es?
Auslöser für diesen, dem eigentlichen Flächennutzungsplanverfahren vorgeschalteten Moderationsprozess war die Debatte um die Bebauung von Haselwald/Spitzmatten. Eine Bürgerinitiative hatte einen Bürgerentscheid initiiert, dessen klares Ergebnis die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene und vom Gemeinderat beschlossene Bebauung der Fläche zwischen Psychiatriezentrum und Bahnlinie verhinderte. "Wir wollen die Bevölkerung mit einbeziehen – bloß nein sagen reicht nicht", erklärte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer die Idee hinter der Perspektivwerkstatt. Wichtig sei ihm, dass sich die ...

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