Interview

Expertin zu Trumps Entscheidung für Anti-Personen-Minen: "Die Botschaft ist verheerend"

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Sa, 08. Februar 2020 um 17:14 Uhr

Ausland

BZ-Plus International gibt es Proteste gegen die Entscheidung von US-Präsident Trump, das Verbot von Anti-Personen-Minen aufzuheben. Die Politologin Caroline Fehl sagt: "Diese Waffe ist inhuman".

Anti-Personen-Minen explodieren, wenn Menschen darauf treten. Auch die Bundesregierung kritisierte Trumps Schritt. Caroline Fehl ist Expertin für Internationale Sicherheit des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.

BZ: Frau Fehl, wie viele Menschen sterben jährlich durch Landminen?

Fehl: Nach Auskunft des Landminen-Monitors wurden im Jahr 2018 rund 6900 Menschen von Landminen verletzt oder getötet. So liegen zum Beispiel in Bosnien, Kroatien, Kambodscha oder Angola noch Jahrzehnte nach Kriegsende Zehntausende und mehr solcher Minen, die geräumt werden müssen. Das ist sehr aufwändig und teuer.

BZ: Was bedeutet die Aufhebung des Verbots von Anti-Personen-Minen durch Donald Trump?

Fehl: Zunächst einmal möchte ich vorausschicken, dass die USA dem Ottawa-Vertrag von 1997 ...

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