Efringen-Kirchen

Feuerwehr löscht brennendes Holz und verhindert Waldbrand

vl, bz

Von Victoria Langelott & BZ-Redaktion

So, 11. August 2019 um 15:17 Uhr

Efringen-Kirchen

Bei Blansingen brannte in der Nacht zum Sonntag ein Holzstapel – fünf Meter von einem Wald entfernt. 50 Feuerwehrleute waren vor Ort. Sie verhinderten ein Übergreifen des Brandes.

In der Nacht zum Sonntag brannte am Wald zwischen Blansingen und Welmlingen ein großer Holzstapel. Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften vor Ort, sie hatte das Feuer innerhalb von 45 Minuten unter Kontrolle, wie Gesamtkommandant Philipp Haberstroh berichtet. Weil das brennende Holz nur fünf Meter vom Wald entfernt lag, war die größte Sorge, dass es auf den Wald übergreifen könnte. Haberstroh war denn auch sehr erleichtert, dass dies verhindert werden konnte.

Brandursache unklar – Polizei ermittelt

Auch die Polizei war vor Ort. Ihr obliegt nun auch die Erforschung der Brandursache. Am Sonntag konnte die Polizei dazu allerdings noch nichts sagen. "Wir ermitteln noch", hieß es auf BZ-Nachfrage. Auch für Gesamtkommandant Philipp Haberstroh war die Ursache völlig offen, für ihn war allerdings klar, "dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Holzstapel mitten in der Nacht von allein entzündet, ziemlich gering ist."



Die drei Feuerwehrabteilungen Blansingen, Welmlingen und Huttingen waren am Sonntag früh gegen 1.25 Uhr alarmiert worden. Die Abteilung Blansingen unter Kommandant Markus Geugelin war die erste vor Ort. Der 20 Meter lange, zehn Meter breite und drei Meter hohe Holzstapel habe da schon "in voller Ausdehnung gebrannt", wie Haberstroh berichtet. Die Feuerwehren Huttingen mit Kommandant Oliver Schirmer und Welmlingen unter Vizekommandant Andreas Schailin waren ebenfalls gleich zur Stelle.

Löschwasser reichte nicht aus

Einsatzleiter war zunächst Philipp Haberstroh, der später von Markus Gütlin abgelöst wurde. Da das mitgeführte Löschwasser nicht ausreichte, wurde die Abteilung Efringen-Kirchen mit Kommandant Dominik Rizzotti und die Feuerwehr Weil am Rhein unter Vizekommandant Martin Zimmermann) mit je einem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Ortsansässige Landwirte kamen mit zwei Pumpfässern dazu, sie sorgten zusammen mit der Wehr für einen Pendelverkehr zum Blansinger Wassernetz. Mithilfe eines ortsansässigen Baggerunternehmens wurde der Holzhaufen dann auseinandergezogen und konnte so komplett gelöscht werden. Um 4.10 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte abrücken. Die Abteilung Blansingen kontrollierte allerdings auch danach noch in regelmäßigen Abständen, ob sich dort nicht doch irgendwo wieder etwas entflammt hat.

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