Projektblasorchester

Feuerwerksmusik zum Rheinfelder Stadtjubiläum

Petra Wunderle

Von Petra Wunderle

Do, 24. Juni 2021 um 13:05 Uhr

Rheinfelden

Das Rheinfelder Projektblasorchester freut sich schon auf Auftritt im Bürgersaal im Mai 2022: Zum Jubiläum 100 Jahre Stadt Rheinfelden erklingt unter anderem Händels Feuerwerksmusik.

"Rheinfelden hat Musik im Blut. Und unser charmantes Rheinfelder Projektblasorchester wird zehn Jahre alt. Mit dem Rheinfelder Geburtstag zusammen sind das 110 Jahre". Dieses schöne Kompliment richtet Cornelia Rösner, stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung, an die Stadt Rheinfelden, die Musikvereine und an das Projektblasorchester.

Es ist hinlänglich bekannt: Rheinfelden feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Stadtjubiläum. Dazu wird es verschiedene Veranstaltungen geben. Ein Highlight wird das Konzert des Rheinfelder Projektblasorchesters am Samstag, 7. Mai 2022 im Bürgersaal sein. Veranstalter ist die Bürgerstiftung, die damit zum vierten Mal in Kooperation mit dem Projektblasorchester zum großen Konzertabend einlädt. Im Rahmen der 100-jährigen Stadtfeier ist das Konzert gleichzeitig ein Dankeschön an alle "Ehrenamtlichen" in Rheinfelden.

Kultureller Beitrag zum Stadtjubiläum

"Das Konzert ist einer der kulturellen Beiträge zum Stadtjubiläum. Ehrenamtlich Tätige präsentieren etwas für die Ehrenamtlichen. Das Projektblasorchester ist eine gute Möglichkeit, damit erreichen wir die Vereine, wir sprechen viele Menschen in unserer Stadt an, das ist ganz im Sinne der Bürgerstiftung", verdeutlicht Norbert Dietrich, der an der Spitze der Rheinfelder Bürgerstiftung steht. "Uns sind auch die stillen Helfer sehr wichtig, alle ehrenamtlich Tätigen erhalten eine Konzertkarte", verrät Cornelia Rösner.

Dirigent und Leiter des Projektblasorchesters Eckhart Hanser, macht es spannend: "Das Konzert ist ganz auf den Geburtstag unserer Stadt abgestimmt". Hanser und seine Musikerinnen und Musiker werden ein musikalisches Feuerwerk entzünden. Es ist die "Music for the Royal Fireworks" das großartige fünfsätzige Orchesterwerk von Georg Friedrich Händel (1685-1759), komponiert zur Feier des Aachener Friedens von 1748, der damals den österreichischen Erbfolgekrieg beschloss. Das bekannte Werk ist als Originalstück für Bläser geschrieben. Modern und zeitgenössisch für sinfonische Blasorchester. Arrangiert hat das Werk Albert Loritz, Eckhart Hanser hat während seines Studiums in Freiburg bei ihm musiziert. Zudem wird die Rienzi-Ouvertüre von Richard Wagner erklingen- weitere Überraschungen sind geplant.

2012 von Dirigent Eckhart Hanser gegründet

Das Rheinfelder Projektblasorchester wurde im Jahre 2012 von Eckhart Hanser gegründet und hatte seinen ersten Auftritt mit dem 1. Satz von Anton Bruckners 4. Sinfonie an den Rheinfelder Brückensensationen im selben Jahr. Der engagierte und beliebte Dirigent spricht von aktuell 41 Anmeldungen von Musikerinnen und Musikern, für das Jubiläums-Blasorchester. Weitere Akteure sind herzlich willkommen, sagt Hanser und ist sich sicher: "Am Schluss werden doppelt so viele auf der Bühne spielen". Das Projektblasorchester setzt sich traditionell aus Akteuren des Musikvereins Minseln, der Stadtmusik, der Musikvereine Adelhausen, Karsau, Herten, und der Evonik-Werksmusik, zusammen. Dazu gesellen sich auch stets Berufsmusiker von auswärts.

Zweites Konzert ist im Gespräch

"Das wird erneut eine schöne Sache", freut sich Eckhart Hanser auf die Jubiläumsfeierlichkeiten. Ein zweites Konzert – vielleicht als Matinee – ist bereits im Gespräch.

Für die Bürgerstiftung bildet neben dem sozialen Engagement die Förderung kultureller Aktivitäten einen wichtigen Schwerpunkt in ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Zu diesem Umfeld zählen die Musikvereine, die im kulturellen Leben unserer Stadt und insbesondere der Ortsteile, ein wichtiges Element darstellen.
Die Proben des Projektblasorchesters starten Mitte April 2022, zwei Wochen vor dem Konzertereignis am 7. Mai. Die Noten werden dieses Jahr an die Musikerinnen und Musiker verschickt. Weitere Auskünfte – auch für potenzielle Mitspieler hat Eckhart Hanser: [email protected]