FFP2-Masken für Lehrer

Gerd Leutenecker

Von Gerd Leutenecker

Sa, 23. Januar 2021

Wehr

St. Elisabethverein spendet 3000 Euro an Wehrer Grundschulen.

Die Lehrer der Wehrer Grundschulen haben FFP2-Masken vom St. Elisabethverein erhalten. Dort, wo der Kontakt zwischen der Schülerschar und den Lehrern am engsten ist, soll mit der Spende wieder ein halbwegs normaler Umgang ermöglicht werden. Hans Loritz hatte als Vorsitzender vom St. Elisabethverein kurzerhand mit seinem Vorstand zusammen beschlossen, 3000 Euro den Grundschulen für Corona-Aufwendungen zur Verfügung zu stellen. Den beiden Rektorinnen Sonja Dannenberger und Brigitta Theusz kommt die Spende gelegen – beide hatten zum Schulstart bereits FFP2-Masken für ihre Kollegien gekauft. Für ein viertel Jahr haben die rund 30 Lehrer in den Wehrer Grundschulen einen garantierten Nachschub an Schutzmasken. Darüber hinaus, so Loritz bei der Spendenübergabe, "rechnen wir auch mit sozialen Problemfällen durch und wegen Corona."

Die FFP2-Masken sind selbst bei Sammelbestellungen und Großbezug verhältnismäßig kostenintensiv. Täglich mindestens eine neue Maske habe "sich bereits in der aktuellen Notbetreuung seit zwei Wochen ergeben", bestätigte die Talschulrektorin Dannenberger. Dort sind drei Gruppen entstanden. Am Standort Zelg und Öflingen sind zusammen vier Gruppen für die Notbetreuung gebildet worden. Schulleiterin Theusz zog gleichzeitig eine erste Zwischenbilanz über den Fernlernmodus. "Der Materialtausch funktioniert, die Eltern holen und bringen die Unterrichtsmaterialien und wir passen auf, dass kein Kind abgehängt wird", so Theusz.

Bereits im vergangenen Jahr hat der St. Elisabethverein die Kosten für Mund-Nasen-Masken der Patienten von der Sozialstation übernommen. "In einer Zeit, wo sich alles noch herauskristallisierte, haben wir gehandelt", so Loritz. Warum die Lehrer an weiterführenden Schulen mit Masken versorgt werden, aber die Ausnahme für Grundschullehrer gemacht wurde, das erzürnt Loritz weiterhin – "von dem Unsinn muss endlich abgerückt werden".