Elzach

Flur eines Wohnhauses in Flammen – Auslöser wohl Akkus

Nikolaus Bayer

Von Nikolaus Bayer

Fr, 13. November 2020 um 16:26 Uhr

Elzach

Am Donnerstagabend löschte die Freiwillige Feuerwehr Elzach im Wohngebiet Finkenacker einen Wohnungsbrand. Auslöser waren vermutlich Akkus von Schraubern. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstagabend, kurz nach 22 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Elzach zu einem Brandeinsatz im Wohngebiet Finkenacker alarmiert. Von der Integrierten Leitstelle wurde ihr zunächst eine starke Rauchentwicklung in einem Wohngebäude gemeldet. Beim Eintreffen der Wehr wurde zunächst ein Feuerschein im Hausflur des Wohnhauses festgestellt. Der Angriffstrupp unter Einsatz von Pressluftatmern stellte auf den ersten Blick einen brennenden Schuhschrank fest, der rasch abgelöscht wurde.

Rauch im gesamten Gebäude verbreitet

Zwei weitere Trupps waren ebenfalls im Haus und durchsuchten sicherheitshalber die verrauchten Räume in Unter- und Obergeschoss auf zurückgebliebene Personen. Das Gebäude wurde danach mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht. Durch die offene Bauweise des Wohnhauses hatte sich der Brandrauch aber im gesamten Gebäude ausgebreitet. Infolgedessen ist es derzeit nicht bewohnbar.

Die Feuerwehr, Abteilung Elzach, war unter Leitung von Abteilungskommandant Joachim Gäßler mit 23 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz. Weiter vor Ort waren Kreisbrandmeister Christian Leiberich, ein Rettungsfahrzeug des DRK Kreisverbandes, Mitglieder der Bereitschaften der DRK Ortsvereine Elzach und Prechtal unter Leitung von Matthias Guski sowie die Polizei.

Bewohner verließen Haus selbstständig

In ihrem Bericht teilte die Polizei mit, dass es möglicherweise zwei im Hausflur gelagerte Akkus von Schraubern waren, von denen in dem Einfamilienhaus der Brand ausging. Durch ihn sei dann der ganze Hausflur in Mitleidenschaft gezogen worden. Zum Glück kamen keine Personen zu Schaden. Alle Hausbewohner hatten das Haus zuvor selbstständig verlassen können und blieben unverletzt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 250 000 Euro.

Wie die Polizei mitteilt, sind weitere Ermittlungen zur genauen Brandursache noch im Gang.