Domizil der badischen Großherzöge

Manfred Gallo

Von Manfred Gallo

Mo, 21. Februar 2011

Freiburg Mitte

WIEDERSEHEN! Die Salzstraße war im alten Freiburg begehrte Wohnlage bei der Oberschicht und den Honoratioren.

INNENSTADT. Nach der Kaiser-Joseph-Straße war die Salzstraße von alters her die wichtigste Hauptstraße der Stadt. Sie hieß ursprünglich Salzgasse und führte nicht nur bis Oberlinden, sondern bis zum Schwabentor. Hier kam der Hauptverkehr aus dem Schwabenland über den Schwarzwald und die Schwabentorbrücke in die Stadt. Ein wichtiges Bauwerk ist das einstige Großherzogliche Palais, das heutige Landgericht.

In der Salzstraße hatten einst die vornehmsten ratsfähigen Geschlechter der Stadt – also die Familien, die im Gemeinderat mitbestimmen durften – ihre Stadtwohnungen. Dazu zählten so klangvolle Namen wie die "Meinwart von Tottikoven", die "Küchlin von Küchlinsbergen und von Küchlinsburg", die "Sneulin im Hof", die "Sneulin zur oberun lindun" und die "Sneulin von Bollschweil, Wiesneck und Landeck", aber auch die "Brechter", die "von Krotzingen", "von Falkenstein", "von Keppenbach" und "von Ampringen". An die Stelle dieser Geschlechter traten ab der ...

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