Wie Herdern zu seinem Wappen kam

Hans Sigmund

Von Hans Sigmund

Mo, 07. November 2011

Freiburg Nord

WIEDERSEHEN! Jahrhundertelang kam das einstige Winzerdorf ohne Signet aus / Dann diente das von Joachim Schiller als Grundlage.

HERDERN. Bekanntlich ist Herdern, das 1008 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, älter als Freiburg (seit 1120 aktenkundig). Doch bereits vor mehr als 600 Jahren, am 4. Juli 1457, kaufte die Stadt Freiburg von dem damaligen Eigentümer, der Deutschordencommende den "dinghof sambt dem dorff herderen", das damit zu einem der ältesten Stadtteile (damals noch Vorort) der Stadt wurde. Ein eigenes Wappen hat das Dorf nie gehabt. Wie es dennoch zum heutigen Herdern-Wappen in der Gerichtslaube kam, wird hier erläutert.

Der Herdermer Dinghof, von dem aus das Dorf lange Zeit verwaltet worden war, stand in der unteren Hauptstraße (gegenüber der jetzigen Universitätshautklinik) und war wohl mit einem Wassergraben umgeben, der ihm auch den Namen "Weiherhof" einbrachte. Mit dem Wechsel an die Stadt Freiburg mussten die Herdermer ihre Abgaben (den sogenannten "Zehnten") aber nicht mehr am Dinghof abliefern, sondern im (heute historischen) "Kaufhaus" am Münsterplatz. Die Stadt Freiburg suchte deshalb einen Käufer für den nicht mehr benötigten Dinghof.
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