Bauhelm hilft bei Sprachbarriere

Frederik Eikmanns

Von Frederik Eikmanns

Do, 29. Juni 2017

Freiburg

Ein ganzes Team von Flüchtlingen hat bei Keune-Bau angeheuert – ein Übersetzer und ein Helmfarbcode erleichtern die Verständigung.

Die Freiburger Firma Keune-Bau macht Ernst mit der Beschäftigung von Flüchtlingen – und stellt gleich ein ganzes Viererteam ein. Fürs Sprachproblem hat man sich auch eine praktische Lösung ausgedacht. Flüchtlinge können aus Sicht des Unternehmens den Mangel an Stellenbewerbern abfedern. Der Sportverein FT 1844 zeigt ebenfalls, dass für Flüchtlinge der Weg in den ersten Arbeitsmarkt in gewissen Fällen kurzfristig möglich ist. Vermittelt wurden die Kandidaten vom neuen Kompetenz-Center für Geflüchtete des Jobcenters.

Mit roten statt der sonst üblichen gelben Helme stapfen Roni Aziz, Nedal Sulaiman und Hashem Hammo über die Baustelle. Seit März arbeiten die drei für Walther-Keune-Bau. Die Firma ist vor allem auf Abbruch, Erd- und Kanalarbeiten spezialisiert. Die Farbe der Helme hat einen Grund: Alle drei sind aus Syrien oder dem Irak geflohen und sprechen kaum Deutsch. Die roten Helme signalisieren also: Achtung! Um Unfällen vorzubeugen und Missverständnisse zu verhindern, muss man mit den Trägern der roten Helme stets besonders klar und deutlich ...

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