Ein Denkmal, das oft auf Reisen ging

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

Mo, 16. August 2010

Freiburg

WIEDERSEHEN! Die Bronzebüste Karl von Rottecks, des Vorkämpfers für die Demokratie, scheint nicht sehr beliebt zu sein.

INNENSTADT. In den vergangenen Wochen und Monaten ist in Freiburg heftig über die Neugestaltung des Platzes der Alten Synagoge diskutiert worden. Keine Rolle scheinen bei allen Fragen zur Auswirkung eines Granitbelags auf das Klima oder zur Anzahl der Bäume die Kunstwerke und Denkmäler zu spielen, die schon seit Jahrzehnten vor dem Kollegiengebäude (KG) II aufgestellt sind. In den bisherigen Plänen sind weder Henry Moores "Liegende" noch das Rotteck-Denkmal eingezeichnet.

Seit fast 30 Jahren steht das Denkmal für den in ganz Deutschland als Vorkämpfer für Bürgerrechte und Demokratie berühmten Staatsrechtler und Historiker Karl von Rotteck (1775 bis 1840) auf der Rasenfläche vor dem KG II (im Stadtplan: Nummer 4). Schon wenige Wochen nach Rottecks Tod 1840 begann ein Komitee überall in Deutschland Geld für ein Denkmal zu sammeln. 1844 stimmte der Freiburger Stadtrat dem vorgeschlagenen Standort auf dem Franziskanerplatz (heute Rathausplatz) zu (1). Der ...

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