Frühkindliche Bildung

Elternbeirat fordert verbindliche Vorgaben fürs Essen in Kitas

Anita Rüffer

Von Anita Rüffer

Di, 05. Juli 2016

Freiburg

Für die Schulverpflegung gibt es einheitliche Ausschreibungen mit genauen Kriterien. Das hätten die Elternverteter auch gerne für die Kindertagesstätten. Das sei nicht vorgesehen, sagt die Stadtverwaltung.

Immer mehr Kinder in Freiburg verbringen den ganzen Tag in der Krippe oder Kita und müssen dort auch verpflegt werden. Die Einrichtungen organisieren das weitgehend selbst. Der Gesamtelternbeirat der Kitas (GEB-K) will sichergestellt sehen, dass die Qualität des Essens dabei nicht auf der Strecke bleibt, und fordert verbindlichere Vorgaben. Einheitliche Ausschreibungen wie für die Schulverpflegung sind laut Bürgermeisterin Gerda Stuchlik nicht vorgesehen und werden von den Beteiligten auch nicht gut geheißen. Bei der Trägervielfalt in Freiburg wären sie zudem schwer zu bewerkstelligen.

Ihr Sohn verbringt seit drei Jahren 45 Stunden in der Woche in der Kita und nimmt dort auch seine Mahlzeiten ein. Er habe "immense Probleme" mit seinen Zähnen, erzählt GEB-K-Mitglied Claudia Schmidt. Zeitweise habe sie ihn vom Essen abgemeldet und ihm von Zuhause was mitgegeben. Aber gegen süße Stückchen oder Stracchiatella-Joghurt habe ihre zuckerfreie Kost nicht konkurrieren können. Das solle kein genereller Vorwurf gegen das Kitapersonal sein. "Das sind keine Fachleute für Ernährung."

Versteckter Zucker im Tomatenketchup, künstliche Aromastoffe in der Maggiwürze: Der Gesamtelternbeirat hat die Qualität des ...

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