Freiburger Yogalehrer protestieren gegen zentrale Prüfstelle

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Do, 10. Juli 2014

Freiburg

Verschärfte Qualifikationsnachweise sorgen für Protest.

Egal ob Yoga, Rückentraining oder Ernährung – wenn Krankenkassen Präventionskurse bezuschussen, überprüfen sie die Anbieter. Früher hat das jede Krankenkasse selbst gemacht, Grundlage war der "Leitfaden Prävention". Doch seit Januar haben sich etliche Krankenkassen zusammengetan und die Prüfung an die "Zentrale Prüfstelle für Prävention" übergeben. Freiburger Yogalehrer protestieren dagegen nun in einem offenen Brief. Sie kritisieren unter anderem, dass erfahrene Yogalehrer nach Jahrzehnten auf einmal nicht mehr anerkannt würden.

In 23 Jahren als Yogalehrer hat Olaf Greifzu immer mal wieder erlebt, dass eine Krankenkasse Kursteilnehmern keinen Zuschuss genehmigte. Bis Januar genügte meist ein Gespräch mit dem Sachbearbeiter, um das zu ändern. Jetzt aber weiß Olaf Greifzu nicht mehr, wer über die Zuschüsse zu seinen Kursen entscheidet. Statt Ansprechpartnern gibt es nur noch ein anonymes Internetverfahren.

Nach seiner Kenntnis will die "Zentrale Prüfstelle für Prävention" seine Kurse nicht mehr anerkennen, weil er neben seiner Yogalehrerausbildung und fast einem ...

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