Künstlich geschaffene Sprache

Friedlich und europafreundlich war der Esperanto-Kongress in Freiburg

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Di, 06. Juni 2017

Freiburg

Den Deutschen Esperanto-Kongress in Freiburg besuchten vor allem Ältere. Jüngere Anhänger tauschen sich im Internet aus.

Fast alle halten sich dran: Gesprochen wird nur Esperanto. Selbst dann, wenn die meisten von ihnen Deutsche sind. In der Katholischen Akademie trafen sich über Pfingsten rund 170 Menschen zum 94. Deutschen Esperanto-Kongress. Auch der prominenteste Gast hielt am Samstagvormittag seine Rede auf Esperanto: Der litauische EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis sprach über den Esperanto-Gründer Ludwig Zamenhof als Menschenrechtspionier.

Sie sitzen überall, auf Fluren und in verschiedenen Räumen. Es gibt Spezialangebote, unter anderem für Lehrer und Eisenbahner oder für diejenigen, die mit Esperanto Politik machen wollen: Die Partei "Europa Demokratie Esperanto" trat schon bei den Europawahlen an. Auch sonst geht’s bei diesem Kongress politisch zu, zum Beispiel beim Vortrag des bekannten Freiburger Rüstungsgegners Jürgen Grässlin.

Judith Neumair findet diese Themen gut. Sie passten zu Esperanto, sagt sie: "Die Esperanto-Idee ist friedlich ...

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