Verkehrssicherheit

Geisterradler nehmen Warnhinweise kaum wahr

Johanna Hirt

Von Johanna Hirt

Mo, 27. September 2010 um 07:39 Uhr

Freiburg

Schnellstmöglich vorankommen – das ist das Ziel vieler Geisterradler. Dadurch riskieren sie Unfälle und sind der Polizei ein Dorn im Auge. Die versucht nun mit Warnhinweisen, die Radfahrer vom Falschfahren abzuhalten. Bisher mit wenig Erfolg. Dabei ist vielen Fahrradfahrern nicht bewusst, dass sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen.

Ein junger Mann tritt auf der Baslerstraße in die Pedale und reckt den Oberkörper weit nach vorne. Sein verzerrtes Gesicht ist starr nach vorne gerichtet. Er rast auf der verkehrten Seite stadtauswärts und übersieht eine entgegenkommende Radlerin – die kann gerade noch ausweichen. Glück gehabt.

Nicht so glimpflich ging vergangene Woche ein anderer Fall von "Geisterradeln" aus: Ein 39-jähriger Fahrradfahrer war in der Elsässer Straße entgegen der Fahrtrichtung unterwegs, kollidierte mit einem Auto, das von der Wirthstraße einbog, und kam schwer verletzt ins Krankenhaus. In diesem Fall können sowohl der Radler als auch der Autofahrer haftbar gemacht werden. Solche Unfälle sind keine ...

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