22 Prozent weniger Lohn

Gleichstellungskongress widmet sich der Bezahlungskluft zwischen Frauen und Männern

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Mo, 05. Oktober 2015

Freiburg

Eine Alltagsszene: Beim Einstellungsgespräch geht eine Bewerberin von einem Brutto-Jahresgehalt von 40 000 Euro aus – der Bewerber nach ihr erwartet 70 000 Euro. Realistisch für die Stelle waren 65 000 Euro, sagt Angelika Zimmer, die Beauftragte für Chancengleichheit an der Uniklinik. Dass Frauen weniger fordern als Männer, beobachtet auch Stephan Wilcken, Geschäftsführer beim Arbeitgeberverband Südwestmetall. Die Geschlechter-Bezahlungskluft war eines der Themen beim städtischen Kongress „Gleichstellung – Macht – Zukunft“ im Konzerthaus.

Letztlich hilft nur eines: Umdenken. Das war ein Fazit im Workshop "Wege zur Überwindung der Lohnlücke". Bisher sei nach wie vor alles geprägt von den bis 1977 gültigen Gesetzen, sagt Leni Breymaier, Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg der Gewerkschaft Verdi: Die legten fest, dass Frauen für den Haushalt zuständig und Berufstätigkeiten damit vereinbar sein müssten.

Frauen auf ...

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