Evenletters

Interview mit Juliano Gerber, der eine Lesungsreihe gegründet hat

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 27. Juni 2019

Freiburg

DREI FRAGEN AN Juliano Gerber, der die Lesungsreihe "Evenletters" gegründet hat .

FREIBURG. Literaturbegeisterte der Lesungsreihe "Evenletters" treffen sich am Freitag, 28. Juni, auf dem Schlossberg, um vorzutragen, zuzuhören und um miteinander ins Gespräch zu kommen. Caroline Breitfelder hat Juliano Gerber, Gründer von "Evenletters", gefragt, welche Idee hinter seinem Projekt steckt.

BZ: Es gibt ja nicht wenige Literaturveranstaltungen, die heutzutage angeboten werden. Was macht "Evenletters" besonders?
Gerber: Bei vielen anderen Lesungen gibt es einen starren Rahmen oder man schreibt vor allem für das Publikum. Bei uns geht es darum, mit anderen zu teilen, was einen selbst bewegt, was man verstanden oder gefühlt hat. "Evenletters" ist sehr divers; bei dem einen Text lacht man sich schlapp, der nächste wiederum ist ernst und intim.
BZ: Was hoffen Sie, was die Besucher der Lesung am Freitag erleben und mitnehmen?
Gerber: Einen Perspektivenwechsel: Dass die Leute Texte erleben, auf die sie unvorbereitet sind. Es geht uns um das Miteinander und darum, dass man durch Poesie auch mal mit den Augen und dem Herzen eines Anderen sehen kann.
BZ: Wer kann wie bei "Evenletters" mitmachen?
Gerber: Jeder, der will und bereit ist, Erfahrungen zu sammeln anstatt Erwartungen zu hegen. Jeder kann vortragen, was er möchte, kann aber auch nur zuhören und "erleben". Jeder soll mitbringen und mitnehmen, was ihm gut tut.

Die Lesung findet am Freitag, 28. Juni, ab 19 Uhr im Kommandantengarten auf dem Schlossberg statt. Der Eintritt ist frei. Sich informieren und in Texte hineinschnuppern kann man auf der Website evenletters.de oder über Mail: evenletters@gmx.de.