Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Journalist unter Nazi-Verdacht

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Mi, 17. Dezember 2008 um 12:14 Uhr

Freiburg

Der Stadtkurier hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Mitarbeiter Andreas Strittmatter getrennt, weil dieser Kontakte zur Neonazi-Szene hatte. Das bestätigte Redaktionsleiter Tassilo Schneider. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Die Autonome Antifa hatte enthüllt, dass Strittmatter beim Internetversand "blutschutz.ch" einen Kapuzenpulli mit Reichsadler und Hakenkreuz bestellt hatte. In einem Dankesvideo ist Strittmatter in diesem Pullover zu sehen. Strittmatter selbst begründet das Video mit journalistischen Recherchen im Nazimilieu.

Den Stein ins Rollen gebracht hatten Autonome Antifaschisten, die im April die inzwischen abgeschaltete Schweizer Internetseite "blutschutz.ch" gehackt hatten. Sie veröffentlichten rund 120 Adressen von Kunden, die beim Naziversand Devotionalien bestellt hatten. Eine der Mailadressen führte zu Andreas Strittmatter in Freiburg. Die Autonome Antifa Freiburg griff dies nun in einem Communiqué auf und warf dem freien Journalisten "(neo-)nationalsozialistisches ...

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