Kein Käfig voller Narren

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Sa, 13. Februar 2010

Freiburg

Am Schmutzige Dunnschdig blieben die Ausnüchterungszellen auf dem Polizeirevier Nord fast alle leer / Von Claudia Füßler .

Es ist Schmutziger Dunnschdig. Die Narren sind los und prosten sich bereits mittags mit Sektflöten zu, zu späterer Stunde werden die Feiern feuchter und fröhlicher. Der perfekte Abend also, um mal einen Blick in die Ausnüchterungszellen des Polizeireviers Nord zu werfen, in der sich mutmaßlich ein Häs’ ans andere drängt. Auch wenn die städtischen Regularien dieses Jahr den Schnapskonsum auf offener Straße verbieten, der eine oder andere Narr wird den Blick fürs richtige Maß verlieren und seinen Rausch unter polizeilicher Obhut ausschlafen dürfen.

Die Vorortbegehung bringt schnell die Ernüchterung: Alle Zellen sind frisch geputzt und frei, kein Narr weit und breit. Und wie die Erfahrung den Beamten lehrt, wird da in dieser Nacht wohl kaum noch einer kommen. "Die Fasnetsleute sind in der Regel gut organisierte Gruppen, die kümmern sich um sich selbst", sagt Polizeihauptkommissar Bernhard Ortlieb. Heißt: Schaut ein Narr zu tief ins Glas, sorgen die behästen Kollegen schon dafür, dass er gut daheim ankommt und nicht orientierungslos durch die nächtlichen Straßen irrt. "Da müssen wir nur selten einen Fasnetsfeierer aufklauben. Außerdem haben wir heute Polizeiwetter", sagt Ortlieb und ...

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