Kein Patent und kein Rehlederbuch

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Sa, 10. April 2010

Freiburg

Ein 43-Jähriger zockt mit gefälschten Dokumenten ab / Strafmildernd wirkt sich das umfassende Geständnis aus.

Ein angebliches europäisches Patent, ein falscher Vertrag mit einem wissenschaftlichen Institut, ein 2600 Jahre altes Buch aus der Türkei – und ein Schaden von rund 63 000 Euro: Die Elemente der beiden Betrugsfälle vor dem Freiburger Amtsgericht klingen wie die Zutaten einer klassischen Hochstapler-Geschichte.

Doch der Angeklagte in beiden Fällen, ein 43-jähriger PC-Techniker aus Freiburg, nennt vor Gericht eine andere Motivation für seine Taten: "Das war eine Art von Amoklauf." Seine damalige Freundin, erzählt der Mann, verlangte ständig Geld, er habe sie zunächst nur ruhig stellen wollen, dann verselbständigte sich die Sache. Den Betrug gesteht der Angeklagte trotzdem vollständig ein – und schildert breitwillig, wie aus einer einst ernst gemeinten Idee ein mit viel krimineller Energie ausgestalteter Betrug wurde.

Die Idee ...

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