Machtfrage in Weingarten

Anja Bochtler und Simone Lutz

Von Anja Bochtler & Simone Lutz

Do, 12. November 2015

Freiburg

Wie soll das Forum Weingarten in Zukunft arbeiten? Darüber streiten Stadtverwaltung und Verein.

Von Erfolgen für Gagfah-Mieter bis zu Projekten wie den "Wohnverwandtschaften" in anonymen Hochhäusern: Die Quartiersarbeit des 1989 aus einer Bewohnerinitiative entstandenen Vereins Forum Weingarten hat im Stadtteil vieles angestoßen. Zurzeit laufen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung, ob und wie die Zusammenarbeit weitergehen soll. Ein städtisches Eckpunktepapier stößt beim Forum Weingarten auf Ablehnung – heute Abend entscheidet eine Mitgliederversammlung endgültig über den Umgang damit.

Den Inhalt des Eckpunktepapiers kennen bisher nur die Verhandlungspartner. Dieses Papier sei nötig, weil die Vorgaben für die Quartiersarbeit zu wenig präzise seien, sagt der städtische Pressesprecher Walter Preker. Die Quartiersarbeiter verstehen sich als Streiter für die Stadtteilbewohner – das kollidiert manchmal mit Vorstellungen der Stadtverwaltung. Die Stadt finanziert beim Forum Weingarten vier Teilzeit-Quartiersarbeit-Stellen und Büromieten, der Zuschuss liegt bei 251 320 Euro im Jahr. Doch unabhängig von den Verhandlungen mit ...

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