U18-Freiburg

OB-Wahl: Die Jugend macht ihr eigenes Kreuz

Sebastian Drescher

Von Sebastian Drescher

Fr, 19. März 2010

Freiburg

Freiburgs Jugendliche simulieren die Oberbürgermeisterwahl.

Obwohl sich Jugendliche schon in der achten Klasse mit politischen Themen beschäftigen müssen, dürfen sie erst Jahre später wählen gehen. Die Initiative "U 18-Freiburg" will das ändern und veranstaltet am 16. April Deutschlands erste Oberbürgermeisterwahl für unter 18-Jährige. Alle Kinder und Jugendliche in Freiburg dürfen sich dann zwischen Dieter Salomon, Ulrich von Kirchbach und Günter Rausch entscheiden. Für die "echte" Wahl neun Tage später zählen ihre Stimmen allerdings nicht.

Die Jungen sollen wählen gehen wie die Erwachsenen: frei, gleich und geheim. Mit dem Unterschied, dass sie auch bei der Auszählung der Stimmen oder der Einrichtung der Wahlkabinen mitmischen dürfen. Und auch die Wahlurnen werden selbst gebastelt und in Schulen, Jugendzentren und in der Fußgängerzone aufgestellt. Auf die Idee, in Freiburg eine Oberbürgermeisterwahl für Menschen unter 18 zu organisieren, kam Alexander Dell vor ein paar Wochen. "Eine solche Wahl ist recht überschaubar und auch jüngere Leute können verstehen, worum es geht”, sagt der 22-jährige Student der Sozialarbeit an der ...

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