Denkmalschutz

Schicksal einer Villa in Herdern entscheidet sich vor Gericht

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Sa, 03. Mai 2014

Freiburg

Um den Abriss einer denkmalgeschützten Villa aus den 1920er Jahren in der Wintererstraße in Herdern ist ein Streit entbrannt, der am 23. Mai in einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht mündet.

Der Eigentümer will das stattliche Haus abreißen lassen und durch ein neues Einfamilienhaus ersetzen, die Behörden lehnen dies ab. Der Bürgerverein Herdern, die Arge Stadtbild und Nachbarn setzen sich für den Erhalt ein.

Der Unternehmer Alfred Soeder, dem unter anderem ein Schuhhaus in der Kaiserstraße (das heutige Salamander-Schuhgeschäft) gehörte, ließ das Haus 1924 für seine Tochter und deren Ehemann, einen indischen Maharadscha, nach den Plänen des Freiburger Architekten Arthur Levi erbauen. 1933 wechselte die Villa erstmals den Besitzer. Der jetzige Eigentümer erwarb das Haus, das seit langem leer steht, vor zwei, drei Jahren – für wie viel, ist nicht bekannt.

Das zweigeschossige Haus auf einem parkartigen Grundstück ist im Stile eines Schwarzwaldhofs gestaltet und gilt als Repräsentant des süddeutschen Heimatstils, der zwischen den Weltkriegen das Baugeschehen in ...

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