Wie die Gewalttaten das Verhalten beeinflusst

Sexualmorde verunsichern viele Freiburgerinnen

Simone Höhl, Sina Gesell, Joachim Röderer und Uwe Mauch

Von Simone Höhl, Sina Gesell, Joachim Röderer & Uwe Mauch

Fr, 18. November 2016 um 09:28 Uhr

Freiburg

Nach den schrecklichen Gewaltverbrechen in Freiburg und Endingen fühlen sich viele Frauen unwohl. Manche ändern ihre Gewohnheiten. Am Dreisamuferradweg bleibt nachts das Licht an.

Im Dunkeln alleine raus? Oder doch lieber ein Taxi nehmen? Nach den beiden Mordfällen machen sich Frauen Gedanken, manche ändern ihre Gewohnheiten. Doch ein Patentrezept fürs richtige Verhalten gibt es nicht.

Finstere Wege
Als Maria L. nachts auf dem Dreisamuferradweg ermordet wurde, brannten die Straßenlampen. Aber nur, weil eine Schaltuhr kaputt war. Es hat Maria L. nicht geholfen. Aber Licht erhöht zumindest das Gefühl der Sicherheit. In Freiburg sind alle Straßen die ganze Nacht beleuchtet, sagt Rathaussprecherin Martina Schickle. Ausgeschaltet werden die Lampen von 0.30 bis 5 Uhr am Fußweg neben der Granadaallee, an Fußwegen zu den Sportplätzen Munzingen und Tiengen sowie am Schlossberg und am Weg zwischen Kappler Knoten und Hammerschmiedstraße. "Alle anderen sind nachts durchgehend beleuchtet. Auch der ...

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