Stadt will weiter mit Isfahan befreundet sein

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Fr, 03. Dezember 2010

Freiburg

Der Gemeinderat spricht sich klar für eine Fortsetzung der Städtepartnerschaft mit Isfahan aus.

Es war eine intensive Debatte im Gemeinderat, an deren Ende sich am Dienstagabend alle einig waren: Die Stadt Freiburg muss an der mittlerweile zehn Jahre dauernden Städtepartnerschaft mit der iranischen Stadt Isfahan festhalten – trotz der gravierenden Menschenrechtsverletzungen und der geäußerten Kritik der Medien. Die Offenheit und das Interesse der Bürger beider Städte sei groß, sagte Oberbürgermeister Dieter Salomon: "Es gibt wenige unserer neun Städtepartnerschaften, die so mit Leben gefüllt sind."

Allerdings wird sich die Partnerschaft wie schon in den vergangenen fünf Jahren auf die Kontakte zwischen den Bürgern beschränken, Rathausspitze und Gemeinderäte werden weiterhin nicht in den Iran reisen. Zu groß sei die Gefahr, instrumentalisiert zu werden, sagte Salomon. Es sei eine Gratwanderung: "Man muss es auch aushalten, angefeindet zu werden." Als Demokraten dürfe man aber keine Angst haben, die Dinge beim Namen zu nennen. Axel ...

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