Freiburg

Verwirrung vor Gericht: War es der Angeklagte – oder sein Zwillingsbruder?

Jannik Jürgens

Von Jannik Jürgens

Mo, 02. September 2019 um 12:45 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Das Freiburger Amtsgericht hat einen Mann freigesprochen, der einen Rennradfahrer geschubst und getreten haben soll. Das Problem: Er sitzt im Rollstuhl und kann es gar nicht gewesen sein.

Ein veritables Theaterstück führte der 45-jährige Angeklagte am Donnerstag vor dem Freiburger Amtsgericht auf. Ihm wurde vorgeworfen, im Februar einen Rennradfahrer in Wittnau-Biezighofen vom Rad gestoßen und ihn danach getreten zu haben. Doch dazu war der Angeklagte, der nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt, nach Auffassung des Gerichts gar nicht in der Lage.
Richter Dominic Stahl bezweifelte auch, dass sich der Angeklagte überhaupt am Tatort aufgehalten hatte – was dieser jedoch beteuerte. Im Laufe der Verhandlung wurde deutlich: Der Angeklagte hat einen Zwillingsbruder, der möglicherweise die Tat begangen haben könnte.

Angeklagter legte einen Schwerbehindertenausweis vor
Folglich sprach ...

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