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Von anb

Mi, 16. Juni 2010

Freiburg

BZ-INTERVIEW mit Esther Utjiua Muinjangue, Vorsitzende eines Herero-Komitees in Namibia.

Drei Wochen lang unterrichtet die Sozialarbeit-Dozentin Esther Utjiua Muinjangue (47) von der University of Namibia in Windhoek an ihrer Freiburger Partnerhochschule, der Evangelischen Hochschule (EH). Sie beschäftigt sich als Vorsitzende des "Ovaherero Genocide Committees" aber auch mit der Geschichte der Herero – und den wahrscheinlich von Herero stammenden Schädeln im Archiv der Freiburger Universität. Anja Bochtler sprach mit ihr.

BZ: Sie sind Vorsitzende des Herero-Komitees, das sich mit der Ermordung von Zehntausenden Herero durch die Deutschen beschäftigt – was für ein Gefühl ist es für Sie nach Deutschland zu kommen?
Esther Utjiua Muinjangue: Ich war auch schon in Berlin und Bremen und konnte mit Gruppen sprechen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen – das war gut. Insgesamt habe ich das Gefühl, die Kolonialgeschichte ist in Deutschland kaum in der Diskussion. Und wenn, dann ...

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