Stellungnahme zur Gruppenvergewaltigung

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn deaktiviert Instagram- und Twitter-Konten und erhält trotzdem Morddrohungen

Daniel Laufer

Von Daniel Laufer

Mi, 31. Oktober 2018 um 16:35 Uhr

Freiburg

Der zur erwartende Ansturm an Kommentaren wäre nicht zu bewältigen gewesen, heißt es aus dem Rathaus. Deshalb ist Horn schon seit seiner Stellungnahme zur Gruppenvergewaltigung nur noch bei Facebook aktiv. Inzwischen sollen ihn Morddrohungen erreicht haben.

Martin Horn hat seine Profile bei Instagram- und Twitter deaktiviert, zunächst kommentarlos. Dies geschah am Freitagnachmittag, zeitgleich mit einer Stellungnahme, die er zur Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau nach einem Diskobesuch abgegeben hat. Die Polizei hatte in diesem Fall acht Verdächtige festgenommen, sieben Syrer und einen Deutschen. Freiburgs Oberbürgermeister ist mit diesem Schritt einer erwarteten Flut von Kommentaren und Nachrichten über diese beiden Kanälen zuvorgekommen.

Die Entscheidung, die Profile aus dem Netz zu nehmen, sei bereits am Freitagvormittag gefallen, so Rathaus-Sprecherin Edith Lamersdorf. Die Polizei ...

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