Häppchen

Fünf Dinge, die man über Kalter Hund wissen muss

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Do, 24. November 2022 um 14:02 Uhr

Panorama

Lukullus, Kellerkuchen, Wandsbeker Speck – Kalter Hund hat viele Namen. Wie er zubereitet wird, wie er sich verfeinern lässt und wie viele Kekse für den Weltrekord nötig waren, lesen Sie hier.

1) Der kalte Hund ist der Traum aller, die mit dem Backofen auf Kriegsfuß stehen: Kekse und Schokolade schichten, in den Kühlschrank stellen, fertig zum Anschneiden.

2) Ein Kuchen, viele Namen: Lukullus, Ziegelstein (Schweiz), Kellerkuchen, Kekskuchen (Dänemark), Kalte Schnauze, Schwarzer Peter, Kalter Igel (mit Mandelstiften als Deko!), Keksmauer, Eishundkuchen, Wandsbeker Speck.

3) Insgesamt 93.000 Butterkekse wurden im Oktober 2019 im thüringischen Ronneburg in den 994,9 Meter langen Weltrekord-Kalten-Hund geschichtet.

4) Edles Upgrade: ein Schuss Rum in der Schokolade.

5) Weil die Schokoladenmasse ähnlich wie Eiskonfekt beim Schmelzen auf der Zunge einen kühlenden Effekt hat, bekam der typische Wirtschaftswunderjahrekuchen das "kalt" verpasst. Und der Hund? Stammt vermutlich von den ebenfalls kastenförmigen Hunten (Wagen) im Bergbau.