Häppchen

Fünf Fakten über Weißwürste

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Do, 29. April 2021 um 16:25 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Warum sind Weißwürste grau-weiß (und nicht rot)? Und wie wird die Weißwurst klassisch serviert? Paarweise oder stückweise?

» Die Münchner Weißwurst besteht dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung zufolge aus Kalbfleisch, Schweinespeck, gegartem Kalbskopffleisch, Flockeneis, Kochsalz, frischer Petersilie, Zwiebel, Pfeffer, Macis und Zitronenpulver.

Dazu kommen maximal zehn Prozent Häutelzeug: Kalbskopfteile mit Haut, Bindegewebsteile von Kälbern und gekochte Schwarten von jungen Schweinen – alles in Senfkorngröße.


» Weißwürste sind grau-weiß, weil statt dem die Fleischfarbe erhaltenden Nitritpökelsalz handelsübliches Kochsalz verwendet wird.

Der Legende nach entstand die Weißwurst am 22. Februar 1857 im Gasthaus zum "Ewigen Licht" am Münchner Marienplatz. Historiker vermuten: Dieser Wursttyp ist älter.

Klassisch wird die bleiche Traditionswurst 25 Minuten bei 70 Grad Celsius gegart und dann stück-, nicht paarweise serviert.