Für modernes Wohnen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 10. März 2021

Haus & Garten

Designer-Sonnenschutz wertet die Architektur auf.

Eine klare Architektur wird seit vielen Jahren auch bei Wohnhäusern immer beliebter: Große Glasflächen und verglaste Gebäudeecken werden jedoch zum Problem, wenn die Sonne hineinscheint und die Innenräume zu stark aufheizt. Außen angebrachter Sonnenschutz, wie Senkrechtmarkisen und mit ihnen verwandten Screens, schützt wirksam und unterstreicht dabei mit seinem klaren Design die Architektur moderner Gebäude.

Screens und Senkrechtmarkisen sind parallel vor den Fensterflächen eines Gebäudes angebrachte Gewebe. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrer Verbindung mit den seitlichen Führungsschienen. Während Senkrechtmarkisen vor allem unten in den Schienen geführt werden, übernimmt das bei Screens ein zusätzlicher Seitensaum. Er sorgt für lückenlosen Sonnenschutz, hält das Gewebe straff und macht das System besonders windstabil. Beide sorgen für einen optimalen Sonnenschutz, ohne den Blick ins Freie zu sehr zu beeinträchtigen.

"In Kombination mit einem elektrischen Antrieb lassen sich Screens und Senkrechtmarkisen bequem per Fernbedienung vom Sofa oder vom Schreibtisch steuern. Auch ein automatischer Betrieb ist dank Sensortechnik oder Einbindung in ein Smart-Home-Netzwerk möglich," sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation in einer Pressemitteilung. Solarantriebe sind für den nachträglichen Einbau besonders geeignet. Das Positive: Bei ihnen müssen Rollladen- und Sonnenschutztechniker im Gebäude keine Stromkabel verlegen.

Doch der Blend-, Hitze- und Sichtschutz fungiert nicht nur Designelement, sondern sorgt für gutes Raumklima, denn die Textilien von Screens und Senkrechtmarkisen reflektieren die Sonneneinstrahlung um etwa 70 Prozent und filtern die UV-Strahlung um mehr als 90 Prozent.