"Georg" erforscht den großen Graben

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 31. Dezember 2008

Südwest

Das Projekt "Geopotenziale des tieferen Untergrundes im Oberrheingraben" soll Erdwärmenutzung am Oberrhein sicherer machen

FREIBURG. Seit knapp zwei Jahren weiß man am Oberrhein, dass man hier nicht ohne weiteres tief bohren kann. Damals bebte in und um Basel die Erde. Um Erdwärme zu nutzen, war Wasser in ein fünf Kilometer tiefes Bohrloch gedrückt worden und hatte spürbare Erdbeben ausgelöst. Um solche Risiken besser abschätzen zu können, muss man wissen, wie es im Rheingraben aussieht. Dazu soll jetzt ein dreidimensionales Computermodell entstehen.

Ein solches Modell für den Rheingraben ist komplizierter als das für die meisten Gebirge. Denn das heutige Tal ist in den vergangenen 45 Millionen Jahren um bis zu 3,5 Kilometer eingesunken, während sich Vogesen und Schwarzwald um 2,5 Kilometer gehoben haben. Durch die Bewegungen sind die Gesteinsschichten zerbrochen, und manche liegen kreuz und quer unten im Graben, der durch Erosion und das Rheingeschiebe teilweise wieder aufgefüllt worden ist. Von den ...

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