Gernot Erler holt das Direktmandat

Gerhard M. Kirk

Von Gerhard M. Kirk

Mo, 28. September 2009

Freiburg

Die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis 281 bekommt die CDU mit 27,1 Prozent vor den Grünen mit 22,8 Prozent

Weil er deutlich mehr Erststimmen erhielt als seine Partei Zweitstimmen, wurde SPD-Kandidat Gernot Erler direkt zum Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises 281 gewählt. Er kam auf 33 Prozent (minus 12,2 Prozentpunkte), der CDU-Mann Daniel Sander erreichte 28,8 Prozent (minus 5,6 gegenüber Conny Mayer 2005), Kerstin Andreae erhielt 21,8 Prozent (plus 10,9). Die meisten Zweitstimmen bekam die CDU mit 27,1 vor den Grünen mit 22,8, der SPD mit 21, der FDP mit 14,1 und der Linken mit 8,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,9 Prozent.

Es war 21.21 Uhr, da war auch der letzte der 276 Wahlbezirke in der Stadt (202) und in den 19 Umlandgemeinden (74) ausgezählt – ein Freiburger Briefwahlbezirk. Das Ergebnis zeichnete sich schon kurz vor 19 Uhr ab, änderte sich aber noch einmal zugunsten der CDU, als alle Umlandgemeinden ausgezählt waren. Hier wurden die Christdemokraten sowohl bei den Erststimmen mit 36,6 Prozent als auch bei den Zweitstimmen mit 33,8 ...

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