BZ-Serie Gemüse & Co (Teil 5)

Vegetarier, Veganer oder Rohköstler: Wer isst was?

Petra Kistler

Von Petra Kistler

Do, 22. Oktober 2015 um 10:16 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Gemüse ist mein Fleisch. Nach dieser Devise ernähren sich immer mehr Deutsche – sei es als Flexitarier, Frutarier, Vegetarier, Veganer oder Rohköstler. Welche Ernährungsweise steckt hinter welchem Begriff? Ein Überblick.

Nur vom lebenden Tier: Vegetarier
Vegetarier essen nur Produkte vom lebenden Tier: Milch, Eier, Honig sowie die daraus hergestellten Lebensmittel. Auf gut acht Millionen schätzt der Vegetarierbund Deutschland die Zahl der Vegetarier und Veganer, das wären zehn Prozent der Bevölkerung. Eine repräsentative Studie der Universitäten Hohenheim und Göttingen ging 2013 von deutlich weniger aus: Danach ernähren sich knapp vier Prozent der Deutschen fleischlos.

Die zahlenmäßig größte Gruppe stellen die Ovo-Lacto-Vegetarier. Sie essen weder Fisch noch Fleisch, aber Eier (Ovo) und Milchprodukte (Lacto) oder zumindest eines von beiden. Ähnlich weit verbreitet sind die Pescetarier. Sie haben zwar Fleisch, nicht aber Fisch oder Meeresfrüchte von ihrem Speiseplan gestrichen.

Dazu kommen die sogenannten Flexitarier, das sind Teilzeit-Vegetarier, die deutlich weniger Wurst und Fleisch und dafür mehr Gemüse und Getreideprodukte essen. Der Anteil der Gelegenheitsvegetarier wird auf zehn bis zwölf Prozent geschätzt.

Nichts vom Tier: Veganer
Vegan, also komplett ohne tierische Produkte, ernährt sich weniger als ein halbes Prozent der Bevölkerung. Der Begriff vegan, eine Verkürzung des Wortes Vegetarian, wurde 1944 von dem Briten Donald Watson geprägt. Er war 1924 mit 14 Jahren Vegetarier geworden, fand diese Ernährung langfristig aber nicht konsequent genug. Um die Ausbeutung der Tiere durch die ...

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