Viereinhalb entscheidende Stunden

Achim Jatkowski

Von Achim Jatkowski

Mo, 07. Februar 2011

Gesundheit & Ernährung

Die übelsten Folgen eines Schlaganfalls lassen sich verhindern, wenn man schnell genug beim richtigen Arzt landet.

Die Uhr tickt. 160 Minuten nach seinem Schlaganfall kommt der Patient per Rettungswagen in der Uniklinik an. Seinen linken Arm kann er immer noch nicht bewegen, und wenn er sprechen will, bringt er nur verwaschene Satzfetzen hervor. Auf dem Flur der Schlaganfallstation startet ein Neurologe die Stoppuhr an der Wand, ein Kollege ist schon mit dem Ultraschallgerät zur Stelle.

Nur Minuten später schieben Ärzte und Pfleger den Patienten weiter zur Kernspintomographie (MRT) ein Stockwerk tiefer. In spätestens einer Stunde soll klar sein, was die Ursache des Schlaganfalls ist und wie nun behandelt wird. Denn je mehr Zeit bis zur Therapie vergeht, desto mehr Hirngewebe stirbt – Minute für Minute.

Eine Schlaganfallstation wie die Stroke-Unit des Freiburger Neurozentrums ist der beste Ort, um die gefährdeten Nervenzellen zu retten. Die Ärzte und Pflegekräfte auf der Stroke-Unit sind hoch spezialisiert und behandeln fast ausschließlich ...

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