Große Pläne für das kommende Jahr

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Mo, 26. Juli 2021

Dachsberg

Der Musikverein Urberg bereitet ein Fest zum 180-jährigen Bestehen vor.

Obwohl im vergangenen Jahr das Jahreskonzert wie auch etliche weitere Veranstaltungen und ein Großteil der Proben ausfallen musste, hat sich der Musikverein Urberg durch Corona nicht entmutigen lassen, wie die Hauptversammlung am Freitagabend deutlich machte. Die Mitgliederzahl ist nahezu konstant geblieben, der Probenbesuch, so Proben denn überhaupt möglich waren, war sogar überdurchschnittlich, und der Verein spinnt schon wieder gewaltige Zukunftspläne.

Für 2022 hat sich der Musikverein Urberg wieder einmal, wie auch schon fünf beziehungsweise zehn Jahre zuvor, viel vorgenommen. Die Planung für das Musikfest zum 180-Jährigen des Vereins im kommenden Jahr in Urberg, das sowohl das Bezirksmusikfest als auch das Kreistrachtenfest mit einbeziehen soll, ist bereits voll im Gang.

Der Festausschuss hat schon rege Onlinesitzungen hinter sich. Geplant ist ein fünftägiges Fest, beginnend mit dem Oldtimertreffen am Vatertag, also Donnerstag, den 26. Mai. An diesem Tag sollen zwei Musikvereine im Festzelt spielen. Am Freitag ist eine Bezirksmusikfestprobe angesetzt, danach wird ein DJ die Gäste unterhalten.

Am Samstag soll es einen Abend der Blasmusik geben, das auftretende Ensemble steht aber noch nicht fest. Am Sonntag dann beginnen Bezirksmusikfest und Kreistrachtenfest mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert, gefolgt vom Festumzug und dem Vortrag des Gesamtchores aller Vereine des Bezirks. Danach unterhalten die Vereine der Reihe nach die Festgäste mit ihren Nachmittagskonzerten. Am Montag schließlich soll das Fest mit dem Konzert zweier Vereine zum Handwerker- und Bürokratenhock ausklingen. "Wir hoffen wieder auf eine schöne, runde Sache und natürlich darauf, dass das Fest wie geplant durchgezogen werden kann", meinte Martin Muchenberger abschließend.

Mit 43 Aktiven, vier Jungmusikern und 157 Passivmitgliedern ist der Musikverein Urberg sehr gut aufgestellt. Etliche Anschaffungen wurden getätigt, bei Instrumenten und Noten wie auch bei den Trachten, was der Kasse zwar für 2020 ein Defizit einfuhr, aber dennoch allgemein gutgeheißen wurde.

Als Wunsch aus den Reihen der Aktiven stellte Muchenberger schließlich noch die Verlegung des Probentages von Freitag auf Donnerstag zur Diskussion. Ob sich dieser Wunsch umsetzen lassen wird, soll nach der Sommerpause geklärt werden, die bis zum 27. September gehen wird.

Wahlen: Veränderungen gab es lediglich bei den Noten- und Instrumentenwarten. Als neue Notenwarte wurden Johannes Thoma und Sophie Stich gewählt, als Instrumentenwart Holz Yvonne Kaiser.

Ehrungen: Karl-Helmut (Charly) Haselwander wurde für 50 Jahre aktive Musikertätigkeit im MV Urberg geehrt (siehe nebenstehenden Artikel).