BZ-SERIE "GEMÜSE & CO" (TEIL 9)

Hauptsache püriert: Wie gesund sind Smoothies wirklich?

Petra Kistler

Von Petra Kistler

Di, 27. Oktober 2015 um 16:31 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Smoothies schmecken. Doch wie gesund ist die hippe Pürierkost aus der Flasche? Sind sie wirklich ein Ersatz für frisches Obst und Gemüse? Ernährungsexperten haben ihre Zweifel.

Der gesunde Start in den Tag beginnt mit einem Höllenlärm. Minze, Mango, Banane und ein geheimnisvoller Saft namens Gelb werden durch den Mixer gejagt. Heraus kommt ein senffarbener Brei mit kleinen Bläschen und winzigen grünen Sprengseln, der viel besser schmeckt als er aussieht: Minty Mango. Ein Smoothie, die Trendkost der Detox- und-Health-Generation. Das Gelb besteht aus Apfel, Ananas, Limette und Minze – ein Erzeugnis des Freiburger Start-ups Freundsaft.

"Eigentlich braucht Fruchtsäfte oder grüne Smoothies kein Mensch" Marcus Moe "Eigentlich braucht Fruchtsäfte oder grüne Smoothies kein Mensch", gesteht Marcus Moe in seinem Ladenlokal im Freiburger Stadtteil Stühlinger. "Ein Apfel, direkt vom Baum gepflückt, ist das Gesündeste." Eine ketzerische Aussage für einen, der mit seinem "Freundsaft" die Welt erobern möchte.

Der dürre Endvierziger kommt aus einer ganz anderen Branche. In Norwegen geboren, in den USA aufgewachsen, brachte Moe es als Banker bereits mit Mitte zwanzig zu einem kleinen Vermögen. Er liebte teure Sportwagen, jettete um die Welt. Irgendwann war damit Schluss. Warum? "Ich wollte Dinge in Ordnung bringen!"

Mit Fruchtsäften? Jetzt gewinnt der Zahlenmensch wieder Oberhand. Jeder Deutsche trinkt 40 Liter Fruchtsaft im Jahr, rechnet Marcus Moe vor. Das sei Weltrekord. Aber ...

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