Die Odyssee des Haras

Warum wird ein Schäferhund dreimal gestohlen?

Hagen Schönherr

Von Hagen Schönherr

Mi, 12. August 2009 um 11:31 Uhr

Herbolzheim

Schäferhund Haras aus Herbolzheim ist dreimal aus seinem Zwinger verschwunden und wieder aufgetaucht. Ein Fall von Psychoterror oder geht es um seine guten Gene?

HERBOLZHEIM-TUTSCHFELDEN. Dreimal wurde in Tutschfelden ein Schäferhund gestohlen. Jedes Mal kam er zurück, zuletzt am 1. August – nach vier Wochen Abwesenheit. Der unbekannte Täter hatte den Vorzeige-Rüden "Haras" diesmal heimlich in einem Zwinger bei Rastatt deponiert. Der Besitzer aber ist nach der "Rückgabe" noch lange nicht beruhigt.

Ganz ohne Spuren ist die Odyssee durchs Ländle an Haras nicht vorbeigegangen. Der zutrauliche Schäferhund mit dem kräftigen Körperbau und der markant schwarzen Gesichtsfärbung hat bei seiner jüngsten Entführung einige Schrammen abbekommen. "An einer Stelle wurden die Haare rasiert", gibt Besitzer Bruno Mundinger zu Protokoll. Da haben der oder die Täter Haras Blut abgenommen, vielleicht eine Spritze gegeben – es lässt sich nur vermuten. An den hinteren Beinen fehlen noch mehr Haare, abgeschnitten in einer geraden Linie.

Auch psychisch ist Haras angeknackst. Entgegen früherer ...

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