Bundesligaauftakt

Hitze: Spieler des SC Freiburg trainieren weniger und mehr drinnen

René Kübler

Von René Kübler

Do, 04. August 2022 um 20:17 Uhr

SC Freiburg

Auch beim SC Freiburg spielt das Thema Hitze eine Rolle. Vor dem Bundesliga-Start beim FC Augsburg passen die Profis ihren Trainingsplan an. Derweil geht Streich von einem aggressiven Gegner aus.

Angesichts der extremen Temperaturen von an die 40 Grad Celsius hat sich das Trainerteam um Christian Streich in Absprache mit der medizinischen Abteilung zu einer Änderung des Programms entschieden. Weniger (draußen) ist dieser Tage mehr. "Man muss schon sehr aufpassen, wie, wann und mit welcher Intensität man trainiert. Das beschäftigt uns", erklärt Streich. Und, so der Coach weiter, es werde auch in Zukunft ein Thema sein.

In dieser Woche wurden Übungseinheiten nach innen verlegt. Die Möglichkeit, sich taktisch tatsächlich intensiv auf das erste Bundesligaspiel beim FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr) vorzubereiten, waren dementsprechend eingeschränkt. Das DFB-Pokalspiel zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern (2:1-Erfolg nach Verlängerung) wurde laut Streich "so gut wie gar nicht mehr thematisiert". Sein Team habe es auf dem Betzenberg gut gemacht, findet Streich.

Einige Szenen im grenzwertigen Bereich

Zumal er selbst sich mit seinen Trainerkollegen schon nochmal einige Szenen der in vielerlei Hinsicht hitzigen Partie angeschaut hat. Und das sei ihm schon einiges im grenzwertigen Bereich aufgefallen. Auch wenn er es nicht offen sagt – der Freiburger Fußballlehrer dürfte auf Nicklichkeiten, Provokation und auch die Härte seitens des Gegners anspielen. Dazu passt auch das Lob für seine Akteure in puncto emotionale Kontrolle. Cool geblieben und sich einen letztlich verdienten Sieg erarbeitet – so das Resümee.

Wenngleich Streich in Augsburg eine andere Art Spiel erwartet, so geht er doch erneut von einem "extrem aggressiven und hochmotivierten Gegner" aus. Wobei in Sachen Intensität auch diesmal die Temperaturen eine bedeutende Rolle spielen werden.

Fehlen werden zum Bundesliga-Auftakt neben den Langzeitverletzten Lucas Höler (Reha nach Mittelfußbruch) und Kevin Schade (Aufbautraining nach Bauchmuskel-Operation ) wohl auch Lukas Kübler, den muskuläre Probleme plagen. Auch Kimberly Ezekwem (Muskel-Sehnen-Problematik) kann keine Option sein.