Neue Lörracher Synagoge eingeweiht

Hoffen auf friedvollere Zukunft

Willi Adam

Von Willi Adam

So, 09. November 2008 um 17:27 Uhr

Lörrach

Im Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938, aber auch mit Freude und Zuversicht hat die Israelitische Kultusgemeinde Lörrach am Sonntag ihre neue Synagoge eingeweiht. "Am Ende hat der Hass verloren", sagte Ministerpräsident Oettinger in Lörrach.

"Das jüdische Leben hat in diesem Land eine Zukunft." Diese Aussage des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger bei der Einweihung der neuen Lörracher Synagoge fand schon durch den Festakt selbst seine Bestätigung. Die Eröffnung der neuen Synagoge genau 70 Jahre nach der Zerstörung der Vorgängerbaus durch die Nationalsozialisten und 200 Jahre nach der Einweihung des ersten jüdischen Gotteshauses in Lörrach brachte jüdische und nicht-jüdische Bürger zusammen und sie verband gleichzeitig die Erfahrungen der Holocaust-Überlebenden mit der Hoffnung junger und häufig erst vor wenigen Jahren nach Deutschland eingewanderten Juden auf eine ...

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